Bildungsprämie

Bildungsprämie für Weiterbildungen

Gefördert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union

Seit Dezember 2008 bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Bildungsprämie für den Besuch eines Kurses, Lehrgangs oder Seminars zur beruflichen Weiterbildung an. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Mit dem Bildungsgutschein werden 50 Prozent der Weiterbildungskosten – aber maximal 500 Euro übernommen.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Erwerbstätige (Angestellte oder Selbständige) mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000 Euro (oder 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten), sowie Beschäftigte im Mutterschaftsurlaub oder Elternzeit. Nicht förderfähig sind Nichterwerbsfähige und Nichterwerbstätige (zum Beispiel Personen, die ALG I oder ALG II beziehen, Schüler/innen, Auszubildende, Studierende oder Renter/ innen und Pensionäre), Personen, die ein Meister-Bafög erhalten sowie Personen, die nicht befugt sind, in Deutschland zu arbeiten.

Was wird gefördert?

Mit der Bildungsprämie werden Weiterbildungen, die für die Ausübung der derzeitigen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind, die wichtige Kenntnisse vermitteln oder Fachkompetenzen erweitern, gefördert. Das Spektrum reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen. Nicht bezuschusst werden Kosten für zum Beispiel Messe-, Museums- oder Kongressbesuche, Maßnahmen im Einzelunterricht und Fachtagungen.

Was ist zu tun?

Weitere Informationen erteilen die Beratungsstellen. Eine ortsnahe Beratungsstelle kann unter der kostenlosen Hotline 0800 2623000 erfragt werden. Zusätzliche Informationen sind unter www.bildungspraemie.info abrufbar.

Worauf ist zu achten?

Falls eine Förderung bewilligt wird, muss der Bildungsgutschein zusammen mit der Anmeldung zur Weiterbildung beim Weiterbildungsträger – z. B. der LAV Service GmbH – eingereicht werden. Nach der Anmeldung zu einer Weiterbildung ist das nachträgliche Einreichen eines Bildungsgutscheines nicht mehr möglich. Sollte der Bildungsgutschein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung an die LAV Service GmbH nicht ausgezahlt werden, sind Sie verpflichtet, die vollen Kursgebühren zu tragen.